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Hanneli-Musig

Programm


Samstag, 23. September, 20.15 Uhr


Hanneli-Musig
Dani Häusler - Klarinette
Ueli Mooser - diverse Instrumente
Johannes Schmid-Kunz - Violine, Blockflöte
Fabian Müller - Cello, Bratsche
Fränggi Gehrig - Akkordeon
Christoph Mächler - Kontrabass, Gitarre, Perkussion, Tuba


«Über Stock und Stei»
Musik


Die Hanneli-Musig
Eine bunte Zusammenstellung von bestens bekannten Grössen aus der Schweizer Volksmusikszene bringen die Tanzmusik unserer Urgrosseltern zum Klingen.

Diese Musik wird frisch und ungezwungen gespielt und kommentiert, und im zweiten Teil der Konzerte werden auch regionale und musikalische Vorlieben des Publikums berücksichtigt. Die Hanneli-Musig geht mit dem neuen Programm „Über Stock und Stei" auf Tournee. Die 7. CD der Gruppe widmet sich wieder vollumfänglich Melodien aus der Schweizer Volksmusik-Sammlung von Hanny Christen, und zwar aus den Kantonen St. Gallen, Glarus und Graubünden.

Die St. Galler-Tänze sind aus folgenden Repertoires: Tänze aus dem Taminatal, überliefert durch Lehrer Bislin, Pfäfers, von der Peterli-Musig, Flums, überliefert durch Erhard Steiger, Tänze aus Hemberg und Schönengrund durch Emil Brunner, „Boden", Tänze aus Schänis durch Alfred Fäh, und Toggenburger Hausorgel-Tänze durch die Familie Bollhalder, Wildhaus.

Die Glarner-Tänze stammen aus den Repertoires: Glarner Bauernkapelle, überliefert durch Beat Rihner und Hans Jenny-Stamm, Matt, Tänze aus Schwändi, überliefert durch Abraham Zimmermann (1946) und Glarner Tänze „für d’Trachtelüt".

Die Bündner Tänze findet man in den Repertoires von: Peter Davoli, Davos/Samedan, Kontratänze aus Ftan, überliefert durch Martin Peider Schmid von Grüneck, von Cla Genua, Sent (vermutlich überliefert durch Nott Caviezel, Seraplana), Bündner- und Engadiner-Tänze überliefert durch Giacomin Morell, Ardez.
  
Über die Hanny Christen-Sammlung:
Manchmal sind andere Länder um ihr reiches Volksmusikerbe zu beneiden. Ungarn zum Beispiel: Volksmusikforscher und -sammler wie Bartók und Kodály haben eine Unzahl von Melodien zusammengetragen, die weit zurück in die Vergangenheit reichen.

In der Schweiz kannten wir die Musik unserer Grosseltern: die in den Zwanzigerjahren aufkommende und von den damals neuen Medien (Radio und Schallplatte) propagierte «Ländlermusik». Diese Musik konnte sich bis heute halten und weiterentwickeln.


Doch was tanzten unsere Urgrosseltern? Seit einigen Jahren wissen wir mehr. Denn auch in der Schweiz gab es eine unermüdliche Sammlerin, die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts die Schweiz durchwanderte, alles zusammentrug was sie vorfand und über 12’000 (!) Melodien niederschrieb. Sie hiess Hanny Christen, wurde von den Musikanten liebevoll «Musighanneli» genannt, stammte aus Liestal und lebte von 1899-1976. Nach ihrem Tod schlummerte ihr Nachlass 25 Jahre unbeachtet im Keller der Universitäts-Bibliothek Basel in Kartonschachteln verpackt, bis sich unter der Leitung des Komponisten und Verlegers Fabian Müller ein kleines Trüppchen hinter die Bearbeitung dieser Sammlung machte. Das Projekt wuchs heran, fand mit dem Patronat der «Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz» (GVS/SMPS) Unterstützung und wurde schliesslich mit der Veröffentlichung einer zehnbändigen  Anthologie im Frühling 2002 abgeschlossen.

Abgeschlossen? Ohne Frage war dieser Meilenstein für unsere Volksmusik erst ein Anfang. Und so bringt nun mit der Hanneli-Musig eine bunte Zusammenstellung von bestens bekannten Grössen aus der Volksmusikszene, diese Musik wieder zum Klingen. Die Musiker bringen diese Musik keineswegs in verstaubter, musealer Weise dar, sondern frisch und ungezwungen gespielt und kommentiert. Und im zweiten Teil der Konzerte werden auch regionale und musikalische Vorlieben des Publikums berücksichtigt.

Mehr Informationen zur Hanneli-Musig:
www.hannelimusig.ch


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